Archiv für November 2009
«Freundlich» — an Flughäfen im Reisepreis nicht (immer) inbegriffen
Irina P. ist Schweizer Staatsbürgerin mit Schweizer Reisepass und wollte eigentlich nur mit der Air France aus Santa Domingo via Paris in die Schweiz zurückreisen, wo ihr Mann sie bereits erwartete. Das klingt erst einmal relativ problemlos. Für Irina P. wurde die Sache aber zum Horrortrip. Mit dem Hinweis, ihr Passfoto würde nicht mit ihrem tatsächlichen Aussehen übereinstimmen, hielt man sie mehrere Stunden in Frankreich fest, brachte sie dort zur scheinbar zuständigen Behörde für Migration und plante, sie nach Santa Domingo abzuschieben und dies ohne Rücksprache mit einer schweizerischen Amtstelle. In der Zeit, in der man sie in Frankreich festhielt, legte man ihr ein Schreiben zur Unterschrift vor, mit dem sie bestätigen sollte, die Einreise in die Europäische Union mit ungültigen Papieren versucht zu haben. Glücklicherweise wendete sich der Ehemann von Irina P. an die schweizerische Botschaft in Paris, wo er sich über das willkürlichen Verhalten der französischen Beamten beschwerte. Erst als die schweizerische Botschaft intervenierte, durfte Irina P. nach mehreren Stunden Haft weiterreisen.
Domainhandel — gab es je eine Krise?
Das Schweizerische IT-Unternehmen OMC veröffentlicht eine neue Domain-Verkaufsliste
 Der Handel mit Domains musste im Zuge der Finanzkrise maximal eine gewisse Talsohle durchschreiten, aber keine Rückschritte hinnehmen. Fürs dritte Quartal 2009 verzeichnet das Unternehmen Sedo, die grösste Domainhandelsbörse der Welt, wieder durchweg steigende Zahlen. Knapp 10.000 Domains brachten einen Erlös von insgesamt 16 Millionen Euro. Auch Rico Daniel vom schweizerischen Unternehmen OMC ist sich sicher, dass der Domainhandel gute Zeiten erlebt und dass von guten Domains sowohl Käufer als auch Verkäufer profitieren. Sein Unternehmen hat jetzt seine aktuelle Liste mit zum Verkauf stehenden Domains veröffentlicht. Während Top-Domains wie etwa Airport.at oder flughafen.ch zu hohen Preisen von 50.000€ angeboten werden, gibt es teils gute Domains wie etwa Webtelefonie.org bereits ab 100€.
 „Nein, eine wirkliche Krise hat der Domainhandel 2008 und 2009 nicht erlebt“, sagt Rico Daniel, „die Finanzkrise hat den Markt nur kurzfristig beeinträchtigt“. Bei diesen Worten blickt er einerseits auf eigene Erfahrungen zurück, da der Handel mit Domains ein Geschäftsbereich seines eigenen IT-Unternehmens Online Media Consult (OMC) ist. Andererseits bestätigen auch zahlreiche Gespräche mit Kollegen aus dem Domainhandel: Die Geschäfte laufen und sie laufen gut! Die zuletzt veröffentlichten Zahlen des Domainriesen SEDO untermauern diese Ansicht. Mit exakt 9.928 verkauften Domains stieg die Anzahl gehandelter Internetadressen im dritten Quartal 2009 im Vergleich zum Quartal 3/2008 um 5,5%. Im Durchschnitt erzielte jede verkaufte Domain einen guten Preis von 1.630€. Die Unterschiede zwischen Domain und Domain sind bei den Verkaufspreisen allerdings enorm.Â
Grosse Preisunterschiede bei Domains
Das kann auch Rico Daniel bestätigen; in seiner aktuellen Preisliste befinden sich sowohl Domains für 100€ als auch für 50.000€. Der Wert hängt dabei einerseits davon ab, wie einprägsam die jeweilige Domain ist, wobei so genannte generische Domains meistens als besonders einprägsam gelten. Als generische Domains werden Domains bezeichnet, bei denen es sich beim Second Level Domain-Namen um einen so genannten Gattungsbegriff wie etwa „Auto“ oder „Lebensmittel“ handelt (z.B. www.lebensmittel.ch). Zugleich steigt der Preis mit der erfolgreichen Arbeit, die in eine Domain gesteckt wurde. Ist die Internetadresse beispielsweise mit einer Seite verbunden, die bereits jetzt regelmässig viele Menschen anzieht, steigt der Preis der Domain natürlich: manchmal deutlich.Â
In Domains steckt Arbeit
„Ich werde ab und an gefragt, warum manche Domains derart viel kosten, schliesslich seien es ja nur ein paar Buchstaben, die da verkauft werden“, sagt Rico Daniel. Die Menschen, die so denken, kann er im Allgemeinen jedoch schnell überzeugen. Insbesondere, wenn Domains durch dahinter gelegte Seiten aufgewertet werden, steckt teils tatsächlich viel Arbeit, Einsatz und auch Geld in einer Domain. Die zum Verkauf stehende Domain „sonderpreis.ch“ führt beispielsweise derzeit zu einem virtuellen Einkaufszentren mit einer Fülle von Onlineshops. OMC hat hier eine ganze Reihe von Investitionen getätigt. Das Unternehmen hat Texte für Shopbeschreibungen erstellen lassen, Onlinemarketing betrieben und neue Shops für Sonderpreis gewonnen. „Es steckt eine ganze Menge Arbeit hinter dieser Domain, die mittlerweile täglich ein paar hundert Menschen anzieht. Der Käufer kann sich über eine gut entwickelte Internetadresse freuen“, sagt Rico Daniel, „und das ist schon seinen Preis wert.“Â
Die OMC-Domainverkaufsliste
OMC verkauft noch bis zum 31. Dezember 2009 eine grössere Menge an Domains. Zu ihnen gehören beispielsweise dreistellige schweizerische Domains wie etwa aft.ch, von denen die meisten 500€ kosten. Daneben stehen Shopdomains wie etwa „herrenkleider.com“, „katzenbedarf.com“ oder „hardwareshop.ch“ zum Verkauf sowie Mode-, Technik-, Gesundheits-, Dienstleistungs- (z.B. flirtboerse.net), Tourismus-, Versicherungs-, Sport-, Video- und TV- sowie weitere Domains. Â
Elektronische Weihnachtskarten in Flash
Es gibt Weihnachtsgrüsse…
und es gibt andere Weihnachtsgrüsse. Die einen registriert man kurz, wirft sie anschliessend in eine Ecke zu anderen Belanglosigkeiten und vergisst sie. Die anderen blenden für einen Moment lang den Alltag aus. Sie lassen Weihnachtszauber wirken, lassen sekundenlang Bilder eines märchenhaft schönen Festes entstehen, eines warmen Zimmers mit Kerzenlicht, mit geschmücktem Baum und glücklichen Menschen. Solche Weihnachtsgrüsse bleiben in Erinnerung. Wählen Sie letztgenannte Variante als Ihren Weihnachtsgruss für Kunden, Partner und/oder Mitarbeiter:
Wir realisieren Ihnen digitale Weihnachtsgrüsse mit exzellenter Animation, die den Betrachter einen Moment lang verzaubern. Überzeugen Sie sich selbst auf http://www.omc.ch/demo/weihnacht/(andere Motive sind möglich).
Wir beweisen Ihnen, dass sich kostengünstig innovative, kreative und einfach schöne Weihnachtsgruss-Aktionen realisieren lassen, die Ihren Kunden, Partnern und Mitarbeitern gut gefallen werden und die das positive Image Ihres Unternehmens weiter steigern.
Wir richten uns bei der Gestaltung Ihrer digitalen Weihnachtsgrüsse nach Ihnen und berücksichtigen Ihre individuellen Ideen. Allgemeine Weihnachtsgrusskarten für alle von Ihnen gewünschten Adressaten sind ebenso möglich wie individualisierte Varianten, in die die Namen der jeweiligen Adressaten integriert werden.
Nutzen Sie diese Weihnachtszeit, um Ihren Kunden, Partnern und/oder Mitarbeitern auf aussergewöhnliche Weise ein frohes Fest zu wünschen oder um einfach Danke für Vertrauen, Partnerschaft, Engagement zu sagen. So etwas ist eine schöne Geste, meinen die einen. So etwas ist eine gelungene Aktion der Imagebildung und des Marketings, sagen die anderen. Recht haben wohl beide.
Sprechen Sie uns an; wir realisieren Ihnen gerne eine gelungene Weihnachtsgrussaktion, würden uns über Ihre Kontaktaufnahme freuen und wünschen Ihnen eine angenehme Vorweihnachtszeit.
Sedo Domainmarkt-Barometer: Domainhandel befindet sich auf neuen Höhenflügen
Köln, 05.11.09. Knapp 10.000 Domains wurden im dritten Jahresquartal für mehr als 16 Millionen Euro verkauft – alle relevanten Werte weisen dabei tendenziell nach oben. Der Domainhandel hat damit längst die der Wirtschaftskrise geschuldete kleine Talsohle hinter sich gelassen und befindet sich auf neuen Höhenflügen. Dies ist das zentrale Ergebnis der dritten Quartalsstudie, die die weltgrößte Domainhandelsbörse Sedo ( http://www.sedo.de ) soeben vorgelegt hat.
Grundlage der Untersuchung sind die Verkaufszahlen von Sedo. Detaillierte Statistiken und Grafiken sind im Internet abrufbar unter: http://www.sedo.de/presse/Domainstudie_Q3_2009.pdf
Highlights des Domainmarkt-Barometers für das dritte Quartal 2009:
- 9.928 Domains wurden insgesamt über Sedo verkauft (Steigerung: 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorquartal). Dabei hat sich der Durchschnittspreis mit 1.630 Euro auf hohem Niveau stabil gehalten.
- Bei den generischen Top Level Domains (.com, .net, .org, .biz und .info) ist unverändert .com mit einem Anteil von 76 Prozent aller Verkäufe absoluter Spitzenreiter. Überraschend stark ist der durchschnittlich erzielte Preis dieser TLD um nahezu 77 Prozent auf jetzt 2.326 Euro angestiegen (Vorquartal: 1.311 Euro).
- Spitzenreiter unter den gehandelten Länderdomains ist mit einem Anteil von 56 Prozent weiterhin .de. Hier ist die Anzahl der Verkäufe zwar leicht um etwa 10 Prozent zurückgegangen (1.741 Domains im Vergleich zu 1.938 Domains im Vorquartal). Dafür hat es aber auch hier eine kräftige Aufwärtsbewegung beim Durchschnittspreis gegeben, der nun bei 1.166 Euro liegt (plus etwa 64 Prozent).
- Auch bei den Medianwerten hat es im Allgemeinen spürbare Steigerungen gegenüber dem Vorquartal gegeben. Besonders hervor sticht hier die Länderdomain .fr mit einem Median von 1.000 Euro gegenüber 600 Euro im Vorquartal. Auch der Durchschnittspreis der .fr-Domain ist außergewöhnlich stark von 1.732 Euro auf 3.049 Euro angestiegen.
- Was die Angebotstypen anbelangt, sind die Marktplatz-Verhandlung (49 Prozent) und die Auktion (34 Prozent) weiterhin die am stärksten genutzten Verkaufsformen. Zunehmender Beliebtheit erfreut sich aber auch das Festpreisangebot – dessen Anteil stieg zuletzt um einen Prozentpunkt auf jetzt 5 Prozent.
- Teuerste über Sedo verkaufte Domain war call.com (770.956 Euro), teuerste Domain mit deutscher Landesendung newbrand.de (120.000 Euro). Drei Viertel der 20 weltweit teuersten veröffentlichten Domain-Verkäufe wurden über Sedo getätigt.
