Archiv für die Kategorie „Im Real Life entdeckt“

Tages Anzeiger, Ticketcorner – Alle am Ende?

Oh reg ich mich mal wieder auf. Heute, beziehungsweise in diesen Minuten landet erstmalig der A380 in Zürich Kloten. Der grösste Flieger der Zivilenluftfahrt und der Tages-Anzeiger kündet die Landung per Live-Videostreaming an. Bleibt dann auch bei der Ankündigung denn im entscheidenden Augenblick versagen die Server des Tages-Anzeiger. Von der Landung ist nix zu sehen. Der Videoplayer ist im Dauerconnect und buffert ohne Ende. Schlecht. Nun die Meldung. Der Livestream ist beendet. Vielen Dank fürs Zuschauen.

Ja lieber Tagi, wäre ich doch besser selbst hingefahren.

Und Ticketcorner ist auch nicht besser, siehe AC/DC Konzert. Es ist doch möglich Websites auf Servern zu hosten, welche dem Schweizer Ansturm gewachsen sind. Unglaublich.

Das sind meine zwei Kaktusse der Woche!

«Freundlich» — an Flughäfen im Reisepreis nicht (immer) inbegriffen

Irina P. ist Schweizer Staatsbürgerin mit Schweizer Reisepass und wollte eigentlich nur mit der Air France aus Santa Domingo via Paris in die Schweiz zurückreisen, wo ihr Mann sie bereits erwartete. Das klingt erst einmal relativ problemlos. Für Irina P. wurde die Sache aber zum Horrortrip. Mit dem Hinweis, ihr Passfoto würde nicht mit ihrem tatsächlichen Aussehen übereinstimmen, hielt man sie mehrere Stunden in Frankreich fest, brachte sie dort zur scheinbar zuständigen Behörde für Migration und plante, sie nach Santa Domingo abzuschieben und dies ohne Rücksprache mit einer schweizerischen Amtstelle.  In der Zeit, in der man sie in Frankreich festhielt, legte man ihr ein Schreiben zur Unterschrift vor, mit dem sie bestätigen sollte, die Einreise in die Europäische Union mit ungültigen Papieren versucht zu haben. Glücklicherweise wendete sich der Ehemann von Irina P. an die schweizerische Botschaft in Paris, wo er sich über das willkürlichen Verhalten der französischen Beamten beschwerte. Erst als die schweizerische Botschaft  intervenierte, durfte Irina P. nach mehreren Stunden Haft weiterreisen.

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Pneu Egger – Reifen Werbung

Ich finde es jeden Frühling und Herbst von neuem geil, was Pneu Egger jeweils für Werbung hat. Der folgende TV Spot, welcher zur Zeit von Pneu Egger ausgestrahlt wird wurde beireits im 2004 veröffentlicht, ist aber jedes mal von neuem geil… man weisst halt einfach: > Zeit zum Reifen wechseln.

Cablecom schlicht unfähig ein Problem zu lösen

Langsam platzt mit der Kragen mit der Firma Cablecom. Ich war einer der ersten Kunden, welche Cablecom überhaupt per Hispeed aufs Internet schickte. Jahrlang war ich treuer Kunde wegen der schnellen Internetanbindung, doch jedesmal, egal ob Adresswechsel, Änderung der Rechnungsadresse, Modem defekt oder was auch immer, die Cablecom Mitarbeiter waren nicht einmal fähig, eine Änderung korrekt vorzunehmen.

Nun hatte ich definitiv genung und letzten Freitag meine Cablecom Hispeed und Telefonanschlüsse per 31.02.2007 28.02.2007 gekündigt und zur Portierung zur Swisscom freigegeben. Und was passiert? Richtig, seit gestern funktioniert mein Telefon mal wieder nicht. Wohlverstanden, ein Geschäftsanschluss mit reichlich Umsatz. Tod, nix geht. Natürlich habe ich heute morgen bei der Cablecom moniert und nach dem ich auf drei verschiedene Nummern angerufen habe, immer wurde ich weiterverwiesen, hat mir der Techniker Herr Ra…. (Name bekannt) gesagt, dass die Leute in der Administration scheisse gebaut haben. Genau genommen hat man die Telefonnummern als «Port IN» statt «Port OUT» eingetragen. Ich müsse bei der Administration anrufen. Geärgert habe ich mich dort erneut gemeldet und mitgeteilt, wo der Fehler liegt. Unglaublich, zuerst fragte man komisch, woher ich wisse dass die Administration scheisse gebaut hat und anschliessend sagte mir Frau Reg…… (Name bekannt), dass man es intern abklären müsse und man mich zurückrufen werde.

Fazit: Cablecom ist schlicht unfähig eine Änderung vorzunehmen oder Kundenfreundlich ein Problem zu lösen. Daher kann ich nur jedem Empfehlen: FINGER WEG VON CABLECOM. Lieber ein paar Franken mehr bezahlen und ein schneller Swisscom ADSL Anschluss buchen.

Kann man eine Firma wegen solch dilentantischer Fehler zur Rächenschaft ziehen? Mehrkosten Handy, entgangene Aufträge, geärgerte Kunden?

Ach ja… die da… die von Swisscom ADSL haben mich gerne genommen. Auch die von Swisscom Fixnet und Bluewin TV… gut kann ich meinen Cablecom Anschluss bald plombieren lassen.

Bluewin ADSL

Migros geht gegen Markendiebe vor

Nachdem wir bereits am 25. September über die dreisten M-Budget Sex Werbung bei RTL berichtet und aufgezeichnet haben ist die Geschichte nun auch bei 20 Minuten gelandet. Laut der Pendlerzeitung urteilt Migros Sprecher Walter Staub folgendermassen:

«Die M-Budget-Logokopie für Sex-Werbung auf RTL geht eindeutig zu weit», urteilt Migros-Sprecher Walter Staub, nachdem 20 Minuten Migros auf die Kopie aufmerksam gemacht hat. «Wir haben den Sender nun schriftlich abgemahnt.» Wird der Clip nicht abgesetzt oder geändert, geht die Migros gerichtlich gegen RTL vor. Doch Staub ist sicher, dass der Sender einlenkt: «Wir haben bislang noch nie eine Klage durchziehen müssen.»

Ich finde das Verhalten der Migros in diesen Fällen schon fast erstaunlich. Es ist absolut nicht selbstverständlich, dass solcher Markenmissbrauch mit einer Abmahnung ohne folgende Klage durchgezogen wird. Glückwunsch Migros, noch keine deutschen Abmahnverhältnisse.

Was ich indess etwas komisch empfinde ist der Artikel von 20Minuten. Habe ich Ihnen den Beitrag inkl. Werbespot doch bereits am 25. September per Email zugestellt (wurde auch am 26.9.2006 in heute-online abgedruckt) verkauft 20 Min den Artikel heute, als hätten Sie diesen selbst recherchiert – so war’s dann doch nicht ganz.

Kommentar von heute aus dem «trash can» – «Artikel werden M-Budget» :D

Radarkästen als Geldmaschine

Die Zürcherstrasse in Winterthur war ab der Töss und Autobahnüberführung bis zur Autobahneinfahrt viele Jahre mit 80 km/h signalisiert. Dieses Frühjahr hat die Stadt die Geschwindigkeit auf 60 km/h reduziert und gleich noch einen neuen Radarkasten installiert. Übersah man diese plötzliche Signaländerung, so war dies von einem Tag zum andern ein schweres Vergehen mit Führerausweisentzug. So ist es mir geschehen. Obwohl ich über viele Jahre höchstens Parkbussen hatte, war ich nun ein Raser. Alle Interventionen bei Stadtrat Künzle waren erfolglos. Er argumentierte immer wie ein Staatsanwalt (Künzle war vor der Wahl Staatsanwalt) und nicht wie ein bürgernaher Stadtrat. Dass hier das Geld generieren und nicht die Verkehrssicherheit im Vordergrund standen, liess er nicht gelten. Wenn man die Signalisationsänderung „sanft“ eingeführt d.h. erst einige Monate später die Radarkiste in Betrieb genommen hätte, wäre es in Ordnung gewesen. Aber eben es ging ums Kassieren! Dazu hat man ein par hundert Meter weiter Richtung Brütten gleich noch einen zweiten Radarkasten hin gestellt.

Nun wissen wir es, die Polizei muss sparen. Man kann das Defizit auf zwei Arten angehen: Leute entlasten, was weh tut oder mehr Einnahmen (Bussen) generieren. In so einer Organisation könnte man sparen ohne dass die Sicherheit in der Stadt darunter leidet. Aber hat ein Jurist und ehemaliger Staatsanwalt die dafür nötige Erfahrung? Ich hoffe die Bürger von Winterthur wählen zukünftig einen bürgernahen Stadtrat und keinen „Staatsanwalt“.

Hier ein Bericht von TeleZüri:

Themerelevante Links:
Bussenabzocke in Winterthur
Abzocke der Stadt Zürich – Klaus J. Stöhlker
Die Kantone missbrauchen die Laser-Radar zum Abzocken
Radar Info Zentrale
Blechpolizisten im Kanton Zürich

M-Budget Sex Werbung?! Migros missbraucht?

Ich bin ja nicht wirklich der Werbe Sex Channel TV Gugger, aber als ich das heute nacht beim zappen gesehen hatte, musste ich doch nochmals ne halbe Stunde gucken um das ganze aufzuzeichnen. M-Budget Sex… kaum zu glauben, aber nicht von der Migros. Was die Migros wohl dazu sagen würde, wenn die das wüssten? Der Herr Duttweiler würde sich im Grabe umdrehen.

Dieser Werbesport wurde am 25.9.2006 bei RTLII aufgezeichnet

Komische Bezahl-Werbung bei ESSO !

Da war ich doch wieder mal an meiner Stamm-Tankstelle und füllte meinen Wagen zu den üblich hohen Benzinpreisen. Schwups, rein an die Kasse, Tankfüllung bezahlen und ein neues Feuerzeg brauch ich auch noch. Das sagte ich natürlich der netten Dame an der Kasse. Ich sagte Ihr auch dass ich die kleinen elektronischen Feuerzeuge nicht mag weil diese ständig den Geist aufgeben. Ob Sie auch andere habe? Klar doch und da verkaufte Sie mir doch tatsächlich das Feuerzeug auf dem Bild. Hä, dachte ich und sagte zu Ihr: Du, das Feuerzeug ist ja ein Werbe-Feuerzeug. Dafür muss ich bezahlen? Diesen Beitrag weiterlesen »


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