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Sedo Domainmarkt-Barometer: Domainhandel befindet sich auf neuen Höhenflügen
Köln, 05.11.09. Knapp 10.000 Domains wurden im dritten Jahresquartal für mehr als 16 Millionen Euro verkauft – alle relevanten Werte weisen dabei tendenziell nach oben. Der Domainhandel hat damit längst die der Wirtschaftskrise geschuldete kleine Talsohle hinter sich gelassen und befindet sich auf neuen Höhenflügen. Dies ist das zentrale Ergebnis der dritten Quartalsstudie, die die weltgrößte Domainhandelsbörse Sedo ( http://www.sedo.de ) soeben vorgelegt hat.
Grundlage der Untersuchung sind die Verkaufszahlen von Sedo. Detaillierte Statistiken und Grafiken sind im Internet abrufbar unter: http://www.sedo.de/presse/Domainstudie_Q3_2009.pdf
Highlights des Domainmarkt-Barometers für das dritte Quartal 2009:
- 9.928 Domains wurden insgesamt über Sedo verkauft (Steigerung: 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorquartal). Dabei hat sich der Durchschnittspreis mit 1.630 Euro auf hohem Niveau stabil gehalten.
- Bei den generischen Top Level Domains (.com, .net, .org, .biz und .info) ist unverändert .com mit einem Anteil von 76 Prozent aller Verkäufe absoluter Spitzenreiter. Überraschend stark ist der durchschnittlich erzielte Preis dieser TLD um nahezu 77 Prozent auf jetzt 2.326 Euro angestiegen (Vorquartal: 1.311 Euro).
- Spitzenreiter unter den gehandelten Länderdomains ist mit einem Anteil von 56 Prozent weiterhin .de. Hier ist die Anzahl der Verkäufe zwar leicht um etwa 10 Prozent zurückgegangen (1.741 Domains im Vergleich zu 1.938 Domains im Vorquartal). Dafür hat es aber auch hier eine kräftige Aufwärtsbewegung beim Durchschnittspreis gegeben, der nun bei 1.166 Euro liegt (plus etwa 64 Prozent).
- Auch bei den Medianwerten hat es im Allgemeinen spürbare Steigerungen gegenüber dem Vorquartal gegeben. Besonders hervor sticht hier die Länderdomain .fr mit einem Median von 1.000 Euro gegenüber 600 Euro im Vorquartal. Auch der Durchschnittspreis der .fr-Domain ist außergewöhnlich stark von 1.732 Euro auf 3.049 Euro angestiegen.
- Was die Angebotstypen anbelangt, sind die Marktplatz-Verhandlung (49 Prozent) und die Auktion (34 Prozent) weiterhin die am stärksten genutzten Verkaufsformen. Zunehmender Beliebtheit erfreut sich aber auch das Festpreisangebot – dessen Anteil stieg zuletzt um einen Prozentpunkt auf jetzt 5 Prozent.
- Teuerste über Sedo verkaufte Domain war call.com (770.956 Euro), teuerste Domain mit deutscher Landesendung newbrand.de (120.000 Euro). Drei Viertel der 20 weltweit teuersten veröffentlichten Domain-Verkäufe wurden über Sedo getätigt.
Neuer Rekordverkauf bei Sedo: Domainportfolio wechselt für 2,38 Millionen Euro den Besitzer
Über die weltgrößte Domainhandelsbörse Sedo ist soeben ein neuer Rekordverkauf erfolgt. Dabei wechselte ein ganzes Portfolio mit 475 Domains für 2,38 Millionen Euro den Besitzer. Käufer ist der Domaininvestor DomCollect, Verkäufer die Hassler & Mair GmbH – ein Unternehmen, das sich seit Mitte der Neunziger Jahre kontinuierlich einen hochwertigen Domainbestand aufgebaut hatte.
Das verkaufte Portfolio enthält ausschließlich Domains mit der Landesendung .de, darunter viele der besonders begehrten so genannten generischen Begriffe – wie etwa wertpapiere.de, devisen.de oder lohnsteuer.de. Dieser Umstand erklärt den hohen Preis, der bei den Verkaufsverhandlungen erzielt werden konnte. Die Hassler & Mair GmbH hat sich von ihrem Portfolio getrennt, um die Weiterentwicklung einer Netzwerkmanagement-Software durch ihre hundertprozentige Tochter ERAMON AG voranbringen zu können.
Investment in Domains – krisensicher und ertragreich
Tim Schumacher, Geschäftsführer von Sedo, zeigt sich über den neuen Rekordverkauf gleichermaßen erfreut wie über die hochkarätigen “Neuzugänge” bei DomCollect: “Viele Menschen verlieren gerade ein Vermögen mit Aktien und anderen Wertpapieren. In dieser Situation wird nun besonders deutlich, dass gute Domains eine hervorragende Alternative sind für die Geldanlage: Sie bilden ein krisensicheres Investment mit beachtlichem Wertsteigerungspotenzial.”
Domainhandel floriert – Handelsvolumen steigt auf über 53 Millionen Euro
Köln, 3. Februar 2009. Das Jahr 2008 war für den Domainmarkt wieder ein erfolgreiches Jahr mit beachtlichen Zuwachsraten. Dies geht aus der alljährlichen Studie von Sedo, der weltgrößten Domainhandelsbörse, hervor. So stieg die Anzahl der Domainverkäufe um 35 Prozent und das Handelsvolumen trotz der gesamtwirtschaftlichen Schwäche des vierten Quartals um 8 Prozent auf 53.135.710 Euro (Vorjahreswert: 49.136.552 Euro).Â
Grundlage dieser Studie sind die Verkaufszahlen von Sedo. Detaillierte Statistiken und Grafiken sind elektronisch abrufbar unter: http://www.sedo.de/presse/Domain-Marktstudie2008.pdf
Highlights der Marktstudie 2008:
- Parallel zum Handelsvolumen ist auch die Anzahl der Domainverkäufe gestiegen: Während im Jahr 2007 noch 27.270 Domains verkauft wurden, waren es 2008 mit 36.884 verkauften Domains bereits 35 Prozent mehr.Â
- Der durchschnittlich erzielte Preis für eine Domain lag bei 1.440 Euro und ist damit um 21 Prozent gesunken, während im Vorjahr noch eine Preissteigerung von 5 Prozent verzeichnet werden konnte.
- Entgegen dieser Entwicklung erfuhren die Länderdomains mit den Endungen .de, .at und .fr teils erhebliche Steigerungen ihrer Durchschnittspreise. So stiegen die Durchschnittspreise für .de-Domains auf 1.170 Euro (Vorjahr: 1.017 Euro), für .at-Domains auf 1.082 Euro (Vorjahr: 776 Euro) und für .fr-Domains von 1.735 auf 2.846 Euro (Steigerung: 64 Prozent).Â
-  Bei den generischen Top Level Domains (.com, .net, .org, .biz, und .info) hingegen hat eine Konsolidierung eingesetzt: Die Durchschnittspreise sind durchgängig gefallen – selbst die “Königsdomain” .com hat ihren Vorjahreszuwachs nahezu wieder eingebüßt (Durchschnittspreis: 1.700 Euro).Â
-  Der höchste Kaufpreis einer Domain bei Sedo lag 2008 bei 1,17 Millionen US-Dollar – er wurde erstmals für eine Domain mit Landeskürzel erzielt (kredit.de).
Vertrauen in Domains mit Landeskürzel wächst
“Der Domainmarkt hat sich im vergangenen Jahr sehr gut behauptetet”, freut sich Tim Schumacher, Geschäftsführer der Sedo GmbH. Wenn es in einigen Bereichen rückläufige Entwicklungen der Durchschnittspreise gegeben habe, so seien diese meist auf starke Handelsaktivitäten im unteren Preissegment zurückzuführen. “Anders ausgedrückt: Auch weniger attraktive Domains verkaufen sich inzwischen gut, wenn auch zu Lasten des Durchschnittspreises.” Bemerkenswert sei die Entwicklung bei den Domains mit Landeskürzel, ergänzt Schumacher: “Hier erwarten wir auch für die Zukunft beachtliche Steigerungsraten – denn die Anerkennung und das Vertrauen bei den Investoren wachsen spürbar.”
Neue CH Domains
Auch im Hause OMC gibt es wieder ein paar Neuzugänge. Die Domains können bei Online Media Consulting GmbH direkt oder via SEDO erworben werden.
Projekt: freemailer.ch steht zum Verkauf
Das Internetprojekt Freemailer.ch inkl. aller zugehörigen Domains und der b1gMail Lizenz steht zum Verkauf. Freemailer.ch ist ein kostenloser Email, SMS und Webdisk Service und wird von der Online Media Consulting GmbH in der Schweiz seit über 2 Jahren betrieben.
Die folgenden Domains gehören alle zum Projekt und sind im Kaufpreis inklusive:
freemailer.ch
angeber.ch
beamter.ch
biest.ch
direktor.ch
spiesser.ch
suende.ch
Auf Wunsch kann zusätzlich die Domain: zicken.ch erworben werden. Diese wurde allerdings bisher nicht als Email-Domain angeboten.
Technische Daten (Stand: 14.12.2008)
Benutzer: 7900
Logins: 600 – 900 pro Tag
Neuregistrierungen: 10-40 pro Tag
Empfangene Emails: 2000 – 4000 pro Tag
Versendete Emails: 120 – 300 pro Tag
Gesendete SMS: 8 – 40 pro Tag
Webdisktraffic: < 1 MB / Tag
Lizenz: b1gMail