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Begehrte Internetadressen: Das waren die zehn teuersten Domainverkäufe 2009

Die zehn teuersten Domains mit deutscher Landesendung .de erzielten in diesem Jahr einen Verkaufserlös von insgesamt fast 900.000 Euro. Erstmals listet die Top-10-Kategorie auch drei der besonders begehrten Kurz-Domains aus drei oder weniger Buchstaben und Ziffern – diese Domains waren erst im Oktober neu zugelassen worden. Grundlage der Betrachtung sind die Verkaufszahlen der weltgrößten Domainhandelsbörse Sedo ( http://www.sedo.de ).

Die zehn teuersten veröffentlichten .de-Domains in 2009 waren:
1) flatrate.de (160.000 Euro)
2) pc.de (158.700 Euro)
3) hardware.de (105.910 Euro)
4) gartenmöbel.de und gartenmoebel.de (100.000 Euro)
5) büromöbel.de (69.000 Euro)
6) 1a.de (63.000 Euro)
7) seereise.de (59.500 Euro)
8) 1.de (56.000 Euro)
9) grafikkarte.de (52.360 Euro)
10) designer.de (50.000 Euro)

„Die Auflistung zeigt: Sechsstellige Verkaufspreise werden in der Top-10-Kategorie allmählich zum Standard“, erläutert Tim Schumacher, Geschäftsführer von Sedo. Zum Vergleich: 2008 hatten nur zwei .de-Domains Preise im sechsstelligen Bereich erzielt – wenn auch mit großem Ausreißer nach oben (kredit.de und arbeitsmarkt.de).

8 Millionen US-Dollar für zehn .com-Domains
Besonders beeindruckend ist der Verkaufserlös derzehn teuersten Internetadressen unabhängig von der jeweiligen Endung. In diese Kategorie haben es in diesem Jahr ausschließlich .com-Domains geschafft. Deren Einzelpreise addieren sich 2009 auf 8 Millionen US-Dollar – so viel, wie nie zuvor (Vorjahreswert: 5,8 Millionen US-Dollar; Jahreswert 2007: 3,2 Millionen US-Dollar). An der Spitze rangiert fly.com mit einem Verkaufserlös von 1,6 Millionen US-Dollar, gefolgt von russia.com (1,5 Millionen US-Dollar), call.com (1,1 Millionen US-Dollar) und server.com (770.000 US-Dollar).

Über Sedo
Sedo mit Sitz in Köln, Boston (USA) und London (UK) ist die weltweit führende Domainhandelsbörse mit nahezu 900.000 Mitgliedern und einem Verkaufsangebot von über 13 Millionen Domains aller Endungen – über 3 Millionen Domains davon sind geparkt. Sedo bietet Dienstleistungen rund um Domains, wie etwa Domain-Parking, Domain-Bewertungen, Domain-Transfers und Domain-Vermarktung. Weitere Informationen unter: http://www.sedo.de

Sedo ist Teil der AdLINK-Gruppe (ISIN DE0005490155 / WKN: 549015) im Verbund der United Internet AG (ISIN DE0005089031/ WKN 508903).

Pressekontakt:
Sedo GmbH, Köln

http://www.sedo.de

Ansprechpartnerin:
Semra Körner
Tel.: (+49)0221–34030–388
E-Mail: presse@sedo.de

Domainhandel — gab es je eine Krise?

online im wwwDas Schweizerische IT-Unternehmen OMC veröffentlicht eine neue Domain-Verkaufsliste

 Der Handel mit Domains musste im Zuge der Finanzkrise maximal eine gewisse Talsohle durchschreiten, aber keine Rückschritte hinnehmen. Fürs dritte Quartal 2009 verzeichnet das Unternehmen Sedo, die grösste Domainhandelsbörse der Welt, wieder durchweg steigende Zahlen. Knapp 10.000 Domains brachten einen Erlös von insgesamt 16 Millionen Euro. Auch Rico Daniel vom schweizerischen Unternehmen OMC ist sich sicher, dass der Domainhandel gute Zeiten erlebt und dass von guten Domains sowohl Käufer als auch Verkäufer profitieren. Sein Unternehmen hat jetzt seine aktuelle Liste mit zum Verkauf stehenden Domains veröffentlicht. Während Top-Domains wie etwa Airport.at oder flughafen.ch zu hohen Preisen von 50.000€ angeboten werden, gibt es teils gute Domains wie etwa Webtelefonie.org bereits ab 100€.

 „Nein, eine wirkliche Krise hat der Domainhandel 2008 und 2009 nicht erlebt“, sagt Rico Daniel, „die Finanzkrise hat den Markt nur kurzfristig beeinträchtigt“. Bei diesen Worten blickt er einerseits auf eigene Erfahrungen zurück, da der Handel mit Domains ein Geschäftsbereich seines eigenen IT-Unternehmens Online Media Consult (OMC) ist. Andererseits bestätigen auch zahlreiche Gespräche mit Kollegen aus dem Domainhandel: Die Geschäfte laufen und sie laufen gut! Die zuletzt veröffentlichten Zahlen des Domainriesen SEDO untermauern diese Ansicht. Mit exakt 9.928 verkauften Domains stieg die Anzahl gehandelter Internetadressen im dritten Quartal 2009 im Vergleich zum Quartal 3/2008 um 5,5%. Im Durchschnitt erzielte jede verkaufte Domain einen guten Preis von 1.630€. Die Unterschiede zwischen Domain und Domain sind bei den Verkaufspreisen allerdings enorm. 

Grosse Preisunterschiede bei Domains
Das kann auch Rico Daniel bestätigen; in seiner aktuellen Preisliste befinden sich sowohl Domains für 100€ als auch für 50.000€. Der Wert hängt dabei einerseits davon ab, wie einprägsam die jeweilige Domain ist, wobei so genannte generische Domains meistens als besonders einprägsam gelten. Als generische Domains werden Domains bezeichnet, bei denen es sich beim Second Level Domain-Namen um einen so genannten Gattungsbegriff wie etwa „Auto“ oder „Lebensmittel“ handelt (z.B. www.lebensmittel.ch). Zugleich steigt der Preis mit der erfolgreichen Arbeit, die in eine Domain gesteckt wurde. Ist die Internetadresse beispielsweise mit einer Seite verbunden, die bereits jetzt regelmässig viele Menschen anzieht, steigt der Preis der Domain natürlich: manchmal deutlich. 

In Domains steckt Arbeit
„Ich werde ab und an gefragt, warum manche Domains derart viel kosten, schliesslich seien es ja nur ein paar Buchstaben, die da verkauft werden“, sagt Rico Daniel. Die Menschen, die so denken, kann er im Allgemeinen jedoch schnell überzeugen. Insbesondere, wenn Domains durch dahinter gelegte Seiten aufgewertet werden, steckt teils tatsächlich viel Arbeit, Einsatz und auch Geld in einer Domain. Die zum Verkauf stehende Domain „sonderpreis.ch“ führt beispielsweise derzeit zu einem virtuellen Einkaufszentren mit einer Fülle von Onlineshops. OMC hat hier eine ganze Reihe von Investitionen getätigt. Das Unternehmen hat Texte für Shopbeschreibungen erstellen lassen, Onlinemarketing betrieben und neue Shops für Sonderpreis gewonnen. „Es steckt eine ganze Menge Arbeit hinter dieser Domain, die mittlerweile täglich ein paar hundert Menschen anzieht. Der Käufer kann sich über eine gut entwickelte Internetadresse freuen“, sagt Rico Daniel, „und das ist schon seinen Preis wert.“ 

Die OMC-Domainverkaufsliste
OMC verkauft noch bis zum 31. Dezember 2009 eine grössere Menge an Domains. Zu ihnen gehören beispielsweise dreistellige schweizerische Domains wie etwa aft.ch, von denen die meisten 500€ kosten. Daneben stehen Shopdomains wie etwa „herrenkleider.com“, „katzenbedarf.com“ oder „hardwareshop.ch“ zum Verkauf sowie Mode-, Technik-, Gesundheits-, Dienstleistungs- (z.B. flirtboerse.net), Tourismus-, Versicherungs-, Sport-, Video- und TV- sowie weitere Domains.  

Zur Domain Verkaufsliste >>>

Sedo Domainmarkt-Barometer: Domainhandel befindet sich auf neuen Höhenflügen

Köln, 05.11.09. Knapp 10.000 Domains wurden im dritten Jahresquartal für mehr als 16 Millionen Euro verkauft – alle relevanten Werte weisen dabei tendenziell nach oben. Der Domainhandel hat damit längst die der Wirtschaftskrise geschuldete kleine Talsohle hinter sich gelassen und befindet sich auf neuen Höhenflügen. Dies ist das zentrale Ergebnis der dritten Quartalsstudie, die die weltgrößte Domainhandelsbörse Sedo ( http://www.sedo.de ) soeben vorgelegt hat.

Grundlage der Untersuchung sind die Verkaufszahlen von Sedo. Detaillierte Statistiken und Grafiken sind im Internet abrufbar unter: http://www.sedo.de/presse/Domainstudie_Q3_2009.pdf

Highlights des Domainmarkt-Barometers für das dritte Quartal 2009:

  • 9.928 Domains wurden insgesamt über Sedo verkauft (Steigerung: 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorquartal). Dabei hat sich der Durchschnittspreis mit 1.630 Euro auf hohem Niveau stabil gehalten.
  • Bei den generischen Top Level Domains (.com, .net, .org, .biz und .info) ist unverändert .com mit einem Anteil von 76 Prozent aller Verkäufe absoluter Spitzenreiter. Überraschend stark ist der durchschnittlich erzielte Preis dieser TLD um nahezu 77 Prozent auf jetzt 2.326 Euro angestiegen (Vorquartal: 1.311 Euro).
  • Spitzenreiter unter den gehandelten Länderdomains ist mit einem Anteil von 56 Prozent weiterhin .de. Hier ist die Anzahl der Verkäufe zwar leicht um etwa 10 Prozent zurückgegangen (1.741 Domains im Vergleich zu 1.938 Domains im Vorquartal). Dafür hat es aber auch hier eine kräftige Aufwärtsbewegung beim Durchschnittspreis gegeben, der nun bei 1.166 Euro liegt (plus etwa 64 Prozent).
  • Auch bei den Medianwerten hat es im Allgemeinen spürbare Steigerungen gegenüber dem Vorquartal gegeben. Besonders hervor sticht hier die Länderdomain .fr mit einem Median von 1.000 Euro gegenüber 600 Euro im Vorquartal. Auch der Durchschnittspreis der .fr-Domain ist außergewöhnlich stark von 1.732 Euro auf 3.049 Euro angestiegen.
  • Was die Angebotstypen anbelangt, sind die Marktplatz-Verhandlung (49 Prozent) und die Auktion (34 Prozent) weiterhin die am stärksten genutzten Verkaufsformen. Zunehmender Beliebtheit erfreut sich aber auch das Festpreisangebot – dessen Anteil stieg zuletzt um einen Prozentpunkt auf jetzt 5 Prozent.
  • Teuerste über Sedo verkaufte Domain war call.com (770.956 Euro), teuerste Domain mit deutscher Landesendung newbrand.de (120.000 Euro). Drei Viertel der 20 weltweit teuersten veröffentlichten Domain-Verkäufe wurden über Sedo getätigt.

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AdLINK Group schließt Neuausrichtung ab/Sedo-Anteile auf 100 Prozent erhöht

Nach dem Verkauf des nicht mehr zum Kerngeschäft gehörenden Display-Marketing-Geschäfts AdLINK Media an Hi-media schließt die AdLINK Group ihre Neuausrichtung ab.

Im Zuge der Konzentration auf die erfolgsbasierten Geschäftsmodelle Performance-Marketing (über affilinet) und Domain-Marketing (über Sedo) haben Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft beschlossen, die restlichen 24,06 Prozent der Gesellschaftsanteile der Sedo GmbH (zurzeit noch im Besitz der Unternehmensgründer) zu erwerben. Der Kaufpreis wird mit 4,25 Mio. neu geschaffenen AdLINK-Aktien sowie 5,5 Mio. EUR in bar gezahlt. Zudem wird die AdLINK Group ihre Beteiligungen an den Display-Marketing-Anbietern Hi-media und Goldbach Media an United Internet verkaufen. Der Verkaufserlös in Höhe von 45,1 Mio. EUR soll zum Abbau der Finanzverbindlichkeiten der AdLINK Group verwendet werden. Aus dem Verkauf der beiden Beteiligungen wird zudem ein Einmalertrag von 12,7 Mio. EUR erwartet.

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switchplus – für Dienstleistungen rund um Domain-Namen

Die Stiftung SWITCH lanciert switchplus als neuen Anbieter von Dienstleistungen rund um Domain-Namen. Aber wer ist switchplus?

switchplus ag ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft von SWITCH.
Viele Kunden von SWITCH wünschen, dass SWITCH zusätzliche Dienstleistungen im Zusammenhang mit Domain-Namen anbietet. Das ist nicht neu, wurde 2009 aber erstmals im Rahmen einer Kundenumfrage klar bestätigt. Um diesem Kundenwunsch gerecht zu werden und zusätzliche Dienstleistungen erbringen zu können, wurde die Tochtergesellschaft switchplus ag gegründet. Sie wird als gleichberechtigter SWITCH-Partner für die Registrierung von Domain-Namen auftreten.

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Neuer Rekordverkauf bei Sedo: Domainportfolio wechselt für 2,38 Millionen Euro den Besitzer

sedo1Über die weltgrößte Domainhandelsbörse Sedo ist soeben ein neuer Rekordverkauf erfolgt. Dabei wechselte ein ganzes Portfolio mit 475 Domains für 2,38 Millionen Euro den Besitzer. Käufer ist der Domaininvestor DomCollect, Verkäufer die Hassler & Mair GmbH – ein Unternehmen, das sich seit Mitte der Neunziger Jahre kontinuierlich einen hochwertigen Domainbestand aufgebaut hatte.

Das verkaufte Portfolio enthält ausschließlich Domains mit der Landesendung .de, darunter viele der besonders begehrten so genannten generischen Begriffe – wie etwa wertpapiere.de, devisen.de oder lohnsteuer.de. Dieser Umstand erklärt den hohen Preis, der bei den Verkaufsverhandlungen erzielt werden konnte. Die Hassler & Mair GmbH hat sich von ihrem Portfolio getrennt, um die Weiterentwicklung einer Netzwerkmanagement-Software durch ihre hundertprozentige Tochter ERAMON AG voranbringen zu können.

Investment in Domains – krisensicher und ertragreich
Tim Schumacher, Geschäftsführer von Sedo, zeigt sich über den neuen Rekordverkauf gleichermaßen erfreut wie über die hochkarätigen “Neuzugänge” bei DomCollect: “Viele Menschen verlieren gerade ein Vermögen mit Aktien und anderen Wertpapieren. In dieser Situation wird nun besonders deutlich, dass gute Domains eine hervorragende Alternative sind für die Geldanlage: Sie bilden ein krisensicheres Investment mit beachtlichem Wertsteigerungspotenzial.”

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SWITCH warnt vor Trick-Angeboten

switch1Zürich (ots) – SWITCH, die offizielle Registrierungsstelle für Internetadressen in der Schweiz und Liechtenstein, warnt vor täuschenden Angeboten für Domain-Namen.

Wer telefonisch oder per E-Mail Angebote für Domain-Namen erhält, sollte auf der Hut sein. Beim Kundendienst von SWITCH gehen vermehrt Anfragen von verunsicherten Kunden ein. Ihnen wurde telefonisch oder per E-Mail die Registrierung eines oder mehrerer Domain-Namen angeboten – meist zu überhöhten Preisen.

Beispiel: der Kunde hat bereits den Domain-Namen firma.ch registriert. Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen wird dem Kunden angeboten, ähnliche Namen wie firma-ag.ch, firma-ag.com etc. umgehend für ihn zu registrieren. Der Kunde wird unter Druck gesetzt und muss sich schnell entscheiden.

Vorsicht vor unlauterer Werbung
SWITCH erachtet solche aggressive Methoden als unlautere Werbung.
Jeder, der seiner Meinung nach Opfer von unlauterer Werbung geworden ist, kann bei der Schweizerischen Lauterkeitskommission Beschwerde einreichen: www.lauterkeit.ch

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BGH Entscheid zu ahd.de

domainDer u. a. für das Wettbewerbs- und Markenrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat gestern erneut darüber entschieden, inwieweit Unternehmen dagegen vorgehen können, dass ihre Geschäftsbezeichnung von Dritten als Domainname registriert und benutzt wird.

Die Klägerin, die ihren Kunden die Ausstattung mit Hard- und Software anbietet, benutzt seit Oktober 2001 zur Bezeichnung ihres Unternehmens die Abkürzung “ahd”. Die Beklagte (eine GmbH) hat mehrere tausend Domainnamen auf sich registrieren lassen, um sie zum Kauf oder zur entgeltlichen Nutzung anzubieten, darunter seit Mai 1997 auch den Domainnamen “ahd.de”. Vor dem Sommer 2002 enthielt die entsprechende Internetseite nur ein “Baustellen”-Schild mit dem Hinweis, dass hier “die Internetpräsenz der Domain ahd.de” entstehe. Danach konnten unterschiedliche Inhalte abgerufen werden, jedenfalls im Februar 2004 auch Dienstleistungen der Beklagten wie z.B. das Zurverfügungstellen von E-Mail-Adressen oder das Erstellen von Homepages. Die Klägerin verlangt von der Beklagten, die Nutzung der Bezeichnung “ahd” für das Angebot dieser Dienstleistungen zu unterlassen und in die Löschung des Domainnamens einzuwilligen. Landgericht und Oberlandesgericht haben der Klage stattgegeben.

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